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Ratstrinkstube

Die Ratstrinkstube ist wohl eines der bekanntesten Gebäude Rothenburgs. Sie war einzig den Ratsherren vorbehalten. Bedeutend sind die verschiedenen Uhren. Die Hauptuhr wurde 1683 angebracht.

Seit 1910 öffnen sich an diesem Gebäude links und rechts von der Kunstuhr zwei Fenster mit Figuren - stündlich zwischen 11.00 und 15.00 Uhr sowie zwischen 20.00 und 22.00 Uhr - und zeigen die legendäre Geschichte des Meistertrunks.

Diese Legende geht auf das Jahr 1631 zurück, als katholische Truppen das protestantische Rothenburg angriffen und einnahmen. Der katholische General Tilly drohte der Stadt mit Plünderung und Brandschatzung. Aus einer Laune heraus versprach er, die Stadt zu verschonen, wenn ein Ratsherr es schaffe, einen großen Humpen, gefüllt mit 3,25 Liter Wein, auf einen Zug zu leeren. Altbürgermeister Nusch vollbrachte diese Meisterleistung und rettete damit seine Stadt. Noch heute feiern die Rothenburger diese Rettung jedes Jahr an Pfingsten mit Festspiel, großem Heereszug und Feldlager.

Das Gebäude beherbergt heute die Tourist-Information.

 



Am südlichen Ende des Marktplatzes befindet sich der Georgs- oder Herterichsbrunnen. Aufgrund der geographischen Lage auf dem Hügel war die Wasserversorgung ein existenzielles Problem. Deswegen wurden in der Stadt mehr als 40 Brunnen angelegt, die nicht nur der Trinkwassenversorgung, sondern auch als Löschwasserreservoir dienten.

Der Georgsbrunnen ist mit 8 Metern Tiefe und einem Fassungsvermögen von 100 000 Litern der Größte der Stadt. Die Verzierungen stammen aus der Spätrenaissance (1608).

 

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