Eine der großartigsten Entdeckungen der letzten Jahre aus der Frühzeit der irischen Geschichte sind die Céide Fields, etwa acht Kilometer westlich von Ballycastle.

Mit 1500 ha ist dies die größte steinzeitliche Ausgrabungsstelle der Welt.

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Bemerkenswerteste Funde von Céide Fields waren die kilometerlangen, mächtigen Steinmauern, die die Rinder- und Schafweiden begrenzten.

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Der oktagonale Museumsbau aus Stahl und Beton ist mit seinem Glasdach schon von weitem zu sehen. Zu zwei Dritteln ist das Dach von Torf bedeckt.
Die Ausgrabungen haben gezeigt, daß hier vor mehr als 5000 Jahren eine hoch entwickelte Gesellschaft Ackerbau und Viehzucht betrieb.

Der vom Torf konservierte Eichenstamm, der in der Eingangshalle des Museums steht, hat ca. 3000 Jahre im feuchten Moor gelegen.

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Eine Aussichtsplattform auf der anderen, dem Meer zugewandten Straßenseite, gewährt einen hervorragenden Blick auf die Céide Cliffs, eine steile Klippe, an der Tausende von Vögeln nisten und die Schafe in halsbrecherischer Weise ihr Futter suchen.

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